
(enthält Werbung) Was war das für eine wunderschöne Überraschung vom Rowohlt Polaris Verlag, als kurz vor der Erscheinung des neuen Buches von Clara Lösel diese Buchbox bei mir ankam. Was darin war und warum ich dir “Ich dachte, so was fühl nur ich” unbedingt ans Herz lege? Dann lies gern weiter:
Über all die Gefühle, für die uns manchmal die Worte fehlen
Kennst du diesen Moment, wenn du einen Satz liest und plötzlich denkst: Ja. Genau das. Genau so fühlt es sich an.
Vielleicht ist genau das die besondere Stärke von Clara Lösel. In ihrem zweiten Buch „Ich dachte, sowas fühl nur ich“ versammelt sie 101 Texte über Liebe und Verlust, Trauer und Hoffnung, mentale Gesundheit, gesellschaftliche Themen und all die kleinen und großen Widersprüche des Menschseins. Das Buch ist gerade am 6. Oktober 2026 bei Rowohlt erschienen und wurde in dieser wunderschönen Buchbox versendet.

Darin war aber nicht nur ihr Buch, sondern auch Klebetattoos mit Sprüchen und Motiven aus ihren Texten, eine persönliche Soundkarte mit Grußworten von Clara, Postkarten mit ausgewählten Texten und Gedichten inkl. Briefmarke (!) und Leuchtsterne sowie eine Einladung zu einer ihrer Preview Liveshows mit Kennenlernen. Wow wow wow was für eine besondere Box und Ehre für mich…

Claras neuestes Buch ist kein Buch, das man unbedingt brav von vorne bis hinten lesen muss. Vielmehr ist es eines, das man aufschlägt, ein paar Zeilen liest, innehält und manchmal für einen Moment einfach sitzen bleibt. Weil da plötzlich Worte stehen für etwas, das man selbst schon so oft gefühlt, aber nie richtig formulieren konnte. Manche Texte machen Mut. Andere tun ein bisschen weh. Wieder andere zaubern dieses leise Lächeln ins Gesicht, das entsteht, wenn man sich auf einmal verstanden fühlt. Und dann gibt es Texte, die einen völlig unerwartet erwischen.
Mein Liebling: „Faschisten Döner“
Allein der Titel hat mich natürlich sofort gehabt:„Faschisten Döner“, live vorgetragen in der NDR Talkshow und ein Nachfolger findet sich dazu im neuen Buch: Blauwahl!
Und vielleicht liebe ich diese Texte gerade deshalb so sehr, weil er zeigt, dass Poesie nicht immer leise, melancholisch und wunderschön sein muss. Sie darf unbequem sein. Politisch. Direkt. Wütend. Und gleichzeitig unglaublich klug. Clara Lösel schreibt nämlich nicht nur über Herzschmerz, Selbstzweifel und die großen Gefühle. Gesellschaftliche und politische Beobachtungen gehören ebenfalls zu ihren Texten. Genau diese Mischung macht ihre Poetry, ihr Schreiben für mich so spannend. Zwischen all den Texten über das Fühlen steht plötzlich einer wie„Faschisten Döner“ oder “Blauwahl” und erinnert daran, dass Menschsein eben nicht nur bedeutet, nach innen zu schauen. Sondern manchmal auch, ziemlich deutlich nach draußen. Und ja: Blauwahl bekommt von mir definitiv besonders viele Klebezettel im Buch und ein Klebetattoo auf meiner Hand!
Live Shows zum Buch
In das Buch habe ich hier in den Herbstferien dann direkt rein gelesen, Claras Auftritt im Kölner Treff verfolgt und bin dann der Einladung zur Liveshow inkl. Kennenlernen nach Köln gefolgt. 2027 geht sie mit „Ich dachte, sowas fühl nur ich – Live Tour“ auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bei den Shows trägt sie vor allem Texte aus dem neuen Buch sowie bislang unveröffentlichte Texte vor, ergänzt durch einige Stücke aus ihrem Debüt, Gäste und musikalische Begleitung. Nach ihrer ausverkauften ersten Tour soll auch das neue Programm wieder diesen besonderen Raum für Gefühle schaffen: lachen, weinen, nachdenken und gemeinsam feststellen, dass man mit ziemlich vielem eben nicht allein ist.
Und ganz ehrlich? Genau deshalb habe ich mich so sehr über die Einladung zur Preview-Live-Show gefreut.

Mit meinem großen Little L habe ich auf Einladung des Verlages die super sympathische, nahbare Clara zusammen mit ein paar ihrer Herzensmenschen und Creatorn aus Köln vor der Show kennenlernen dürfen. Clara Lösel gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Poetry-Künstlerinnen Deutschlands. Ihr erstes Buch „wehe du gibst auf“ wurde direkt zum SPIEGEL-Bestseller, ihre erste Tour war ausverkauft. Mit gerade einmal 26 Jahren erreicht sie mit ihren Texten Jugendliche ebenso wie Erwachsene. Ihre Themen sind dabei erstaunlich vielfältig: Liebe, Trauer, Schönheitsideale, mentale Gesundheit, gesellschaftliche Fragen, Hoffnung und das Gefühl, mit bestimmten Gedanken vielleicht ganz allein zu sein.

Ich war wahnsinnig gespannt darauf, wie sich Texte, die mich beim Lesen schon berührt, zum Lachen gebracht oder nachdenklich gemacht haben, anfühlen, wenn Clara Lösel selbst ihnen ihre Stimme gibt. Und als ihr etwas älterer Text „Faschisten Döner“ an diesem Abend auf dem Programm stand, wusste ich schon: Das wird für immer mein liebster Moment.

Rund um die Veranstaltung in Köln gab es für alle Gäste des ausverkauften Tanzbrunnen Theaters viel zu entdecken. Seien es die Klebetattoos an einem Stand, Frageboxen auf der anderen Seite, Himbeerbonbons passend zum Text am Buchverkaufsstand oder eine Botschaft eines fremden Menschens nach der Show zum mitnehmen…



Für welches Tattoo ich mich entschieden habe? Nicht für den Blauwahl aber für “lieben bis zum umfallen”…
Mein Fazit
„Ich dachte, sowas fühl nur ich“ ist für mich kein klassischer Gedichtband. Es ist eher ein Buch zum Immer-wieder-rein-Lesen und zum Wiederfinden.
Zum Wiederfinden von Gedanken.
Von Gefühlen.
Von Mut.
Von Wut.
Von Hoffnung.
Und manchmal vielleicht sogar von sich selbst.
Ein Buch für alle, die schon einmal etwas gefühlt haben, für das ihnen die richtigen Worte fehlten.
Und eines, das uns leise daran erinnert:
Du bist mit ziemlich vielem weniger allein, als du denkst.

Gerade jetzt und spätestens zu Weihnachten ein super Geschenktipp und eine absolute Herzensempfehlung! Vielleicht gar zusammen mit einem Ticket für ihre Live-Show?! Köln ist leider schon ausverkauft aber in Oberhausen gibt es noch einen Zusatztermin!
Und nun bin ich gespannt: Kanntest du Clara Lösel schon? Hast du schon einen Text von ihr gelesen, gehört? Und welcher ist dein Liebster?
Blauwahlige-Kuschelige Grüße
Deine Jules
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