
(enthält Werbung) … also natürlich kannst du nicht Toni Kölsch herself gewinnen aber gleich 3x das überzeugende Debüt der beiden preisgekrönten Drehbuchautoren Renè Förder und Stephan Pächer mit ihrem Krimi “Ausgelöscht” um die neue Ermittlerin Toni Kölsch. Ich bin durch die gut 300 Seiten geflogen und so hat mir das Debüt gefallen:

Gerade im Kölner emons Verlag erschienen ist „Toni Kölsch – Ausgelöscht“, das Debüt der Kölner Drehbuchautoren Renè Förder und Stephan Pächer. Die Ermittlerin (Antonia) Kölsch ist der Beweis, dass Köln nicht nur aus Karneval, Kölsch und Kölner Lichtern besteht, sondern offenbar auch genügend Stoff für einen ziemlich fiesen Serienmörder bereithält. René Förder und Stephan Pächer schicken ihre Kommissarin Toni Kölsch durch die dunkleren Ecken der Domstadt – und das mit so viel Tempo, dass einem zwischenzeitlich das Kölsch im Glas schal werden könnte. Tonis Nachname führt natürlich im Buch immer mal wieder zu lustigen Verwechslungen mit dem kölschen Gebräu.
Mit ihrer Ermittlerin Toni Kölsch erschafft das Autorenduo eine schlagfertige, eigen- und scharfsinnige Kriminalisitn. Sie muss feststellen, dass ihr aktueller Gegenspieler nicht nur Menschen umbringt, sondern auch erstaunlich gut über ihr Privatleben informiert ist. Die Autoren kommen aus dem Drehbuchbereich, was wir Leser*innen auf jeder Seite merken. Die Handlung rast voran, die auch mal kölschen Dialoge sitzen, die Bilder entstehen sofort im Kopf, und man hat ständig das Gefühl, mitten in meiner Herzensstadt Kölle zu sein.

Inhaltlich geht es um einen Serienmörder. Mit chirurgischer Präzision und tödlicher Symbolik inszeniert ein Serienmörder in der Domstadt seine Opfer. Kommissarin Toni Kölsch erkennt bald, was ihn antreibt: der Hass auf Klüngel, Korruption und Vertuschung. Doch je näher sie ihm kommt, desto persönlicher wird der Fall – denn der Mörder kennt ihr dunkelstes Geheimnis. Und er wird alles tun, um sie damit zu brechen. (Quelle)
Besonders gelungen ist für mich die Mischung aus kölscher Lebensart, Spannung und Gesellschaftskritik. Klüngel, Korruption und Vertuschung gehören in Köln ja fast schon zum kulturellen Inventar – zumindest im Krimi. Toni gräbt sich immer tiefer durch dieses Dickicht und sorgt dafür, dass die Leser*innen permanent zwischen „Nur noch ein Kapitel“ und „Verdammt, jetzt ist es zwei Uhr nachts“ schwanken. Besonders die kurzen Kapitel haben mich den Krimi am Sonntag in einem Rausch durchlesen lassen.
Wer rasante Krimis mit Witz, starken Charakteren und ordentlich Domstadt-Flair mag, sollte zugreifen. Ich hoffe, es wird bald einen zweiten Teil aus der kölschen Kriminalabteilung geben!
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Gewinnspiel

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Ganz un-gruselige Dienstagsgrüße!
Deine Jules
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