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Jules kleine Freuden

1. Juni 2015

Liebste Freizeitbeschäftigung: Gefühle sammeln.

Kinderohr Kopf in den Sand

Kind Stirn in Falten sauer sein

“Ich bin grumpig!” Kennt Ihr das?  “Grumpig” ist glaub ich so ein regionales Ding. Ich benutze es aber auch viel zu selten. Dabei bin ich oft ganz schön “grumpig” oder “mutzig”. Das hat der Neue wohl von mir auf den Bildern… Auf Hochdeutsch würde es wahrscheinlich so viel bedeuten wie “grummelig sein, sauer sein, weil irgendetwas nicht sofort klappt, weinerlich sein”. Grumpig eben. Immerhin gibt es für diese Phasen ein Wort.

Irgendwann in einer Zeitschrift habe ich einen tollen Buchtipp entdeckt: 1.000 Gefühle, für die es keinen Namen gibt. Der Buchtitel hat mich schon gefesselt, die kurze Rezension noch mehr. Zwei Klicks weiter landete das Buch auch schon in meinem virtuellen Einkaufskorb und zwei Tage später im Briefkasten. Mario Giordano sammelt darin die verschiedensten Gefühle, für die es im Deutschen keinen eigenen Namen gibt. Diese hier finde ich besonders schön:

* Die Verzweiflung darüber, nichts ändern zu können. *



* Die Furcht, etwas Falssches zu sagen. *

* Die Ergriffenheit jedes Mal wieder beim Blick auf den Kölner Dom. *

* Die Trauer darüber, niemals mehr ein Kind sein zu können. *

* Das Glück der ersten Berührung. *

* Die Wut über die eigene Unfähigkeit, richtig wütend zu werden. * 

* Die Scham über die eigene Schadenfreude. *
* Das Glück beim ersten Blick aufs Meer.*
Ich fand das Buch und die Gedanken über Gefühle und Worte auf Anhieb sehr spannend und sammle nun seit geraumer Zeit selbst Gefühle, für die es keinen Namen gibt, in einem kleinen Gedankenhelfer. Darin befinden sich zum Beispiel Gefühle, die ich sehr oft habe wie:
* Die Erleichterung nach einer Vorsorgeuntersuchung,
wenn der Arzt sagt: “Alles in Ordnung!” *


* Die Ungewissheit, ob die Tankreserve noch bis
zur nächsten Autobahntankstelle reichen wird. *

* Die Vorfreude auf den ersten Sommertag des Jahres. *

* Die Vorfreude, am ersten Sommertag des Jahres
endlich wieder draußen barfuss laufen zu können.*
 

* Die Erwartung, wann auf dem Markt die ersten
Erdbeeren/Pfingstrosen/Kürbisse verkauft werden.*


* Die Freude über unerwartete liebe Post im Briefkasten. *

Kuechenfenster Das grosse Glueck mag kleine Dinge

Vielleicht werde ich sie irgendwann einmal auf kleine Zettelchen schreiben und in einem “Gefühlsglas” sammeln wie diese Erinnerungen. Und irgendwann im Jahr hole ich mir einfach ein Gefühl aus dem Glas, versuche mich an diesen Moment und dieses Gefühl zu erinnern. Eine schöne Idee, oder?!
Habt Ihr auch ein bestimmtes Gefühl, für das es keinen Namen gibt? Oder sammelt Ihr gar auch eure Gefühle? Erzählt es mir!
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Gepostet unter: Bücher, DIY · Schlagwort: Gedanken

Kommentare

  1. Fee ist mein Name meint

    1. Juni 2015 um 12:44

    Grumpig sein kenne ich. Und das Wort auch :)!

    Ich ergänze noch um:

    "tiefgreifende Bewunderung und Rührung, wenn jemand anderes etwas, dass man selbst nicht kann, richtig gut kann"

    oder

    "die Mischung aus Hibbeligkeit und Angst vor einer Prüfung"

    oder oder oder…

    Schöne Idee!

    Antworten
  2. Minza will Sommer meint

    1. Juni 2015 um 15:58

    Eine sehr sehr schöne Idee + eine sehr gute Auswahl die nur zu leicht nachfühlbar ist! Spontan fällt mir ein "wenn auf der vollen Straße ein Krankenwagen mit Sirene von hinten kommt und alle Autos zur Seite fahren".

    Liebe Grüße 🙂 M

    Antworten
  3. Jules meint

    1. Juni 2015 um 18:45

    yeah eine grumpig-Schwester. Dann weißt du ja genau was ich meine, Fee! 😉
    Deine Gefühle sind mir auch bestens bekannt…

    Oh ja und dein Gefühl kenne ich auch Minza!

    Danke für eure lieben Worte.
    Jules

    Antworten
  4. Jana meint

    1. Juni 2015 um 19:56

    Das Buch kenne ich, schöne Idee! Eigene Gefühle zu sammeln ist doppelt schön! Lässt mich nachdenken, nehme ich mit in den Schlaf heute. Ein Gefühl von mir: … Am Meer zu sitzen, die Sonne auf der Haut und den Wind in den Haaren zu spüren! Gute Nacht!

    Antworten
  5. Anonym meint

    2. Juni 2015 um 7:35

    Eine sehr schöne Idee. Ich könnte noch hinzufügen das Gefühl zwischen Freude und Angst wenn etwas Neues beginnt – Spannungsfreude, mulmigfroh vielleicht. Dazu würde ich gerne mehr lesen. LG Irina

    Antworten

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Ich bin Jules. Im analogen Leben eine lebensfrohe Kommunikationswirtin aus der Nähe von Köln. Hier sammle ich die kleinen Alltagsfreuden mit Schwerpunkt auf DIY, Blumen, Kids und Literatur. Ich stelle dir meine eigenen Ideen aber auch immer mal wieder tolle Produkte und Unternehmen vor, um auch kleine Freuden in deinen Alltag zu bringen. Schön, dass du hier stöberst!

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