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Jules kleine Freuden

4. Juni 2012

Day #1 in New York City: Vom Fliegen, dem schönsten Hotel ever, dem frechsten Taxifahrer ever, viel Regen und das 1. Mal am Times Square

Wir sind zurück! Mit ganz vielen Eindrücken, Erinnerungen und Bildern im Gepäck… Ich habe lange überlegt, wie/in welcher Reihenfolge/wann ich das ganze Erlebte hier irgendwie halbwegs geordnet für uns sammle… Nach Themen? Nach Orten? Nach Erlebtem? Nach Wetter? Äh ja nach langem hin und her diese Erkenntnis: irgendwie ist chronologisch ja nicht gaaaanz sooo schlecht… Auch wenn wir die ganzen Urlaubseindrücke bisher von hinten angefangen haben (okay, bisher ja “nur” das letzte Blogger-Wochenende in Hamburg), ist es ja auch doch irgendwie sinnvoll mit Tag 1 zu beginnen…
Dank Zeitverschiebung ein verdaaaammt langer Tag mit ganz viel Gesehenem.

Erstmal mit halb leeren Koffern per Bahn Richtung Flughafen.
(Oh Sonnenschein… Aber eigentlich auch für NYC angekündigt, also halb so wild…)

Nach einem probelmlosen Check-In wird der Happy Mix zum Tomatensaft gereicht.
Und ich hab meinen Ekel vor Flugzeug-Essen überwunden und immerhin eine halbe Ravioli bei mir behalten… Yes. Der Schlossherr freute sich also jede gefühlte Stunde über 2 Essen 😉
Ach ja, wer mal mit Luft*hansa fliegt, sollte es vielleicht wissen:
Liebe Luft*hansa,
Euer Service ist wirklich super. Alle 30 Minuten (oder öfter??? Was habt ihr da eigentlich für krasse Vorgaben?) reicht ihr uns in der Holzklasse ein (alkoholisches) Kaltgetränk, dazwischen Heißgetränke und gefühlte 5 Essen. An einem Sonntag in meinem Wohnzimmer hätte ich dagegen prinzipiell ja nichts einzuwenden. ABER wenn mir 6 Stunden von Euren mit Pizza und dicken Zwiebelringen belegten, erhitzten Essenscontainern schon schlecht wird (und dann das dicke Paar vor mir auch noch ne Tüte Zwiebelringe aufmacht!), ich krampfhaft versuche, Euch nicht noch mehr Serviceleistungen dank vollgekotzter Tüten ab zu verlangen, und eigentlich nur pennen möchte: dann, genau dann, möchte ich von euch nicht alle verdammten 20 Minuten gefragt werden “Darf`s noch etwas für Sie sein?”
“NEIN, verdammt nochmal!”
Ihr wisst schon, wieso Ihr den “HAPPY MIX” verteilt oder?!
Mfg


Ach ja fast hätten wir auch postwendend diesen excellenten Service wieder in Anspruch nehmen dürfen… Ankunft in Newark. Eine riesen Halle mit Einweisern, die offensichtlich schon lange keinen “HAPPY MIX” mehr gesehen hatten… Bestimmt 50 Schalter mit voll bewaffneten Zollbeamten. Lachen strikt verboten! Einfach nur ganz ernst auf die sehr komischen und intimen Fragen antworten und die Drill Instructor-mäßigen Befehle ausführen… Gesagt getan. Dann: “Mitkommen!” Brav hinterher gelaufen und auf einmal in einem Verhörzimmer mit vielen voll bewaffneten Polizisten gelandet. Äh ja, Fragen darf man denen auch nicht stellen! Remember!
Anscheinend war das ESTA-Einreise-Formular des Schlossherrn nicht im Computer… Nach ner Stunde Warterei hatte es sich dann soch geklärt (und ein Polizist hatte sich zwischenzeitlich auch schon vorbildlich um unsere herrenlosen Koffer auf dem Gepäckband gekümmert)… Herrje… Was für eine Aufregung. Aber da war er:

 Raus aus dem Flughafen, nur schnell weg… kaum an der Luft: Der dreisteste Taxifahrer ever (aber da reg`ich mich jetzt mal nicht mehr drüber auf… Wahrscheinlich auch einfach selber Schuld…) und: NEBEL mit REGEN!

Hallo, bis wohin gehen denn jetzt hier so die Häuser?

Also erstmal in unser wirklich wunder-, wunderschönes Hotel einchecken.
Rauf auf die Neon-Rolltreppe und ankommen in der komplett mit Efeu bewachsenen Lobby. Wow!

Absolut empfehlenswert in bester Lage direkt am Columbus Circle, Central Park und 6 Subway-Stationen: das Hudson Hotel New York!!!
Der Designer Phillipe Starck vereinte ganz viel Modernes mit ganz viel Altem. Eine wunderbare Mischung und eine Ruhe-Oase mitten in Uptown.
Die Zimmer sind zwar recht klein, aber toll ausgestattet, gemütlich und meist zum Innenhof, der im Sommer zum Verweilen einlädt…

Ein eigenes Billiars-Zimmer inkl. großer Bibliothek, ein Restaurant mit Bar und offener Küche in der Mitte und verschiedene Bars sind alle individuell und mit Designerstücken gestaltet. Ganz wunderbar…
Aber wir wollten natürlich (und trotz Nebel-Regen) direkt noch einmal raus… Also sind wir einfach die 7. Avenue runtergelaufen und landeten auf einmal am Times Sqaure…
Völlig im Regen und völlig unvorbereitet traf es uns:

Erst nur die hohen Häuser bei Beginn der Dämmerung, dann auf einmal ganz viel Leuchtreklame, Sirenengeheul und auf einmal waren wir angekommen. Die berühmte Kreuzung, mit all der tollen Musical-Reklame, die wir doch bisher nur aus dem Film kannten… Irre!
Ach ja “Film”. Damit geht es dann demnächst weiter. Am Tag 2 (oder 3?!) sind wir zufällig ins Filmset mit Ben Stiller gestolpert… Ups. Hiermit und den “nach Regen kommt Sonne… viel Sonne”-Tagen geht es die Woche weiter…
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Gepostet unter: Gemischtwarenladen · Schlagwort: New York

Kommentare

  1. Anonym meint

    4. Juni 2012 um 20:46

    Stark!
    Nach New York möchte ich ganz unbedingt auch mal!!!

    Bin gespannt, wie es euch weiter ergangen ist… 😉

    Imke

    Antworten
  2. Julia meint

    5. Juni 2012 um 4:45

    mehr mehr mehr! klingt nach einer echt aufregenden reise 🙂

    Antworten
  3. Zoe meint

    5. Juni 2012 um 8:24

    Klingt toll und macht mir noch mehr Lust auf NY als ich sowieso schon habe 😉 Ich warte gespannt auf mehr!

    xo Zoe

    Antworten
  4. Nord und Süd meint

    5. Juni 2012 um 8:29

    Toll! Toll! Toll! Ich hab mich die ganze Zeit schon so auf Deinen Reisebericht gefreut und der erste Teil war schon mal super (und – ja ich gestehe – ICH hatte viel zu lachen bei der Schilderung euerer Anreise!)

    Freu mich schon auf die nächsten Tagesberichte!

    Ganz liebe Grüße von
    Frau Süd

    Antworten
  5. Jasmin meint

    5. Juni 2012 um 8:59

    Tolle Bilder, die machen richtig Lust auf NYC – ich bin auch schon ganz aufgeregt, weil wir im Sommer ein paar Tage dort sein werden….die Stadt ist sooooo wahnsinnig spannend!

    Und danke für den Luft*hansa-Schmunzler – herrlich! 😉

    Antworten
  6. leben.lieben.lachen.genießen meint

    5. Juni 2012 um 18:19

    kann mich julia nur anschließen, meine liebe.. mehr, mehr, mehr! 🙂
    freu mich schon auf weitere erzählungen, bilder, euer meeting mit herrn stiller, impressionen… liebste grüße, gesa
    PS: Ich hoffe, der 1.arbeitstag war nicht zu hart und du bist noch nicht wieder komplett im alltag angekommen? 🙂

    Antworten

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Über mich
Ich bin Jules. Im analogen Leben eine lebensfrohe Kommunikationswirtin aus der Nähe von Köln. Hier sammle ich die kleinen Alltagsfreuden mit Schwerpunkt auf DIY, Blumen, Kids und Literatur. Ich stelle dir meine eigenen Ideen aber auch immer mal wieder tolle Produkte und Unternehmen vor, um auch kleine Freuden in deinen Alltag zu bringen. Schön, dass du hier stöberst!

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📍Ausflugstipp: Tauche ein in die Bilderwelt von As 📍Ausflugstipp: Tauche ein in die Bilderwelt von Astrid Lindgren

✍️ Die @ludwiggalerie Oberhausen zeigt noch bis 17. Januar 2027 die zauberhafte Welt der Astrid Lindgren Geschichten und vor allem aber der Illustrator*innen, die die Geschichten erst für uns Leser*innen zum Leben erwecken. Man erfährt so viel über die Bildsprache, die bewusste Gestaltung der schwedischen Kinderbuchfiguren, die persönlichen Freundschaften zwischen Illustrator*innen und der Autorin, aber auch des deutschen Oetinger Verlages, sowie die Entwicklung beliebter Kinderbuchhelden wie Pippi Langstrumpf Michel aus Lönneberga oder Ronja Räubertochter im Laufe der Zeit. 

📕 Vielleicht entdeckst du aber auch die ein oder andere weniger bekannte Astrid Lindgren Geschichte und vor allem die Entstehung der Illustrationen dazu. 

☕️ Eine ganz ganz zauberhafte Ausstellung in der Ludwigsgalerie Oberhausen, die du wunderbar mit einem Besuch im Kaisergarten oder dem Gasometer Oberhausen verbinden kannst. Vergiss nicht den wirklich toll kuratierten Museum Shop und das kleine Lesecafe dazu für eine Pause zu nutzen. 

💥🌠 Zusätzlicher Hinweis: ab Ende Januar wird es eine neue Ausstellung zu den Zeichnungen der beliebten Serie „The Simpsons“ geben. Also auf nach Oberhausen!

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🍂📕 Genau das richtige Buch für den Herbst: „Broder 🍂📕 Genau das richtige Buch für den Herbst: „Broder“ von Dörte Hansen.

All ihre Bücher habe ich bisher verschlungen, denn keine schreibt so über das Landleben im Norden wie diese wundervolle Autorin. Nach ihren Bestsellern wie „Altes Land“, „Zur See“ oder „Mittagsstunde“ kehrt Dörte Hansen mit ihrem Roman „Broder“ auch wieder zurück nach Norddeutschland – und direkt in die hitzige Gemengelage aus familiärer Rivalität und modernem Strukturwandel auf dem Land. Wir begleiten die Familie Bahnsen durch ein Jahr inkl Rückblenden und dem Ende einige Jahre später. 

🐄 Im Zentrum stehen die Zwillingsbrüder Broder und Henning Bahnsen. Obwohl Broder das tiefere Gespür für Tiere („Kuhverstand“) vom Vater geerbt hat, geht der elterliche Hof an seinen wenige Minuten älteren Zwillingsbruder Henning, den Macher mit dem Sinn für Maschinen und digitale Herdensteuerung. Broder zieht in die Welt, wird Tierarzt und kehrt nach mehr als zwanzig Jahren als Landtierarzt in die alte Heimat zurück.
Als er die Hochleistungskühe seines Bruders medizinisch betreut, bemerkt er als Erster, dass Hennings hochoptimierter Vorzeigebetrieb unter dem enormen wirtschaftlichen Druck, fallenden Milchpreisen und den Folgen des Klimawandels kollabiert. Zugleich spürt Broder eine schwelende Bitterkeit in sich: Ist das der lang ersehnte Moment, um doch noch den Platz des Bruders einzunehmen – oder steht er am Scheideweg einer völlig veralteten Art der Tierhaltung?

📖 Was mir so gut gefällt?
Diese unvergleichlichen Dörte Hansen Sprachbilder mit einer unverwechselbaren, schnörkellosen Klarheit. Kein Wort ist zu viel, die Beobachtungen über das dörfliche Leben: perfekt! Ich habe noch nie so viel über die Landfrauen, Milchwirtschaft und Begriffe wie Grüßaugust, Melkroboter, Katzenkuhle gelesen. So zauberhaft. 
Meine Lieblingsstelle und zwei liebste Zitate findest du auf Bild 2. „Ertrag kommt von ertragen“ und „… der Karneval der Bäume“

📕 Absolute Leseempfehlung!
🍂 Felsenmeer Hemer 🍂 Stand schon lange auf unsere 🍂 Felsenmeer Hemer 🍂

Stand schon lange auf unserer Ferienliste und heute sind wir endlich 1,5 Stunden nach Hemer ins Sauerland gefahren. Den ausgewählten Rundweg via Komoot haben wir teils gefunden, die Hälfte des Weges war aber nicht zugänglich. Waldstücke waren gesperrt, sehr schlecht ausgeschildert und die wunderbaren Holzstege und Treppen haben wir leider nicht gefunden… Das Museum war geschlossen… sehr schade. Die Felsformationen sind allerdings schon beeindruckend und laden ein, sich beim Spaziergang Grusel- oder Wichtelgeschichten auszudenken. Verbuchen wir es als schönen Herbstspaziergang. 🍂

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🎌🍜🎍🎎🏮🎏 Asia Pop mitten in NRW? Auf ins Museum! Die 🎌🍜🎍🎎🏮🎏 Asia Pop mitten in NRW?
Auf ins Museum! Die Ausstellung „Asia Pop“ im @nrwforum ist ein großer Spaß für die ganze Familie- nicht nur für Fans der ostasiatischen Popkultur!

In der sehr abwechslungsreichen Ausstellung lernst du nicht nur Aktuelles aus der Gaming- und Musikszene, sondern tauchst auch tief ein in die ostasiatische Kultur. Von Mode. Literatur, Künstlern wie Hokusai, aber auch die interessante Essenskultur oder die Geschichte der Anime Filme. Eine sehr empfehlenswerte Ausstellung, nicht nur für die Herbstferien!

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Statt Amsterdam: Besuch doch mal Haarlem! 🇳🇱 Nich Statt Amsterdam: Besuch doch mal Haarlem! 🇳🇱

Nicht weit von Amsterdam und der Meetesküste entfernt liegt diese wunderschöne kleine Stadt an der Spaarne. Wir kommen ganz bestimmt wieder. 

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